Freitag, 19. März 2010

Bilder von der H&H Messe Kusel

Hier als Ergänzung zu meinem Artikel über die H&H-Messe Kusel einige Bilder.



















H&H Messe Kusel - H und H Messe Kusel 2010

Die H&H Messe Kusel beginnt heute auf dem Messeplatz in Kusel. Die offizielle Eröffnung ist um 14:00 Uhr, ansonsten hat die H&H-Messe von Freitag, dem 19.03.2010 bis Sonntag, dem 21.03.2010 von jeweils 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

H&H steht dabei für "Kuseler Handels- und Handwerksmesse". Da ich überlege mit meinem eigenen Unternehmen NetNexus IT Services nächstes Jahr teilzunehmen sehe ich mir die Messe dieses Jahr ganz genau an. Mein Unternehmen bietet Dienstleistungen aus dem Bereich Web- und Softwareentwicklung, ob ich damit in den Bereich Handwerk falle glaube ich eigentlich nicht. Scheint aber nicht so tragisch zu sein, wenn ich mir die Ausstellerliste ansehe machen da viele auch nichts Handwerkliches und sind trotzdem auf der H & H - Messe vertreten. Mit über 70 Ausstellern, scheint es wohl eine der größten Gewerbemessen im Landkreis Kusel zu sein.

Aber richten sich die Aussteller mehr an andere Gewerbetreibende (also B2B, so wie ich) oder doch mehr an Privatpersonen und Endverbraucher? Welche Besucher kommen hauptsächlich auf die Messe, entstehen dort neue Geschäftskontakte oder sind dort nur viele Menschen auf der Suche nach kostenlosen Kugelschreibern? Diese Fragen möchte ich dieses Jahr klären und dann entscheiden ob ich nächstes Jahr an der H und H Messe teilnehmen werde.

Wenn ich heute Abend noch dazu komme werde ich der H&H-Messe einen kurzen Besuch abstatten und diesen Blog-Beitrag noch mit aktuellen Bildern und Eindrücken ergänzen.

Nebenbei: Die sehr schön gestaltete Webseite der H&H-Messe ist übrigens mit dem JP-CMS der Firma NetNexus umgesetzt. Mit diesem CMS können die Inhalte von Webseiten ganz einfach vom Kunden selbst gepflegt werden!

Update: Freitag, 18:00 Uhr
War gerade eben kurz auf der H und H Messe in Kusel gewesen, war eigentlich nicht besonders viel los. Bei dem schönen Wetter heute hätte ich mehr Betrieb erwartet. Hier mal einige Fotos von heute Abend. Weitere Fotos habe ich in einem Extra-Beitrag zusammengefasst. 



Mittwoch, 17. März 2010

Microsoft Internet Explorer 9: Platform Preview die Erste

Am 16. März 2010 hat Microsoft die erste Platform Preview des Internet Explorers 9 veröffentlicht. Die Platform Preview ist dabei kein vollwertiger Browser: Es fehlen z.B. die Adressleiste und die Zurück-Buttons. Es geht bei der Internet Explorer 9 Platform Preview nur um die Vorstellung der neuen Funktionen, so dass sich Webdesigner und Webentwickler mit diesen vertraut machen können. Die meisten der Funktionen dürften jedoch bereits aus anderen Browsern bekannt sein.



Der IE9 benötigt zwingend Windows Vista oder Windows 7, ältere Versionen bleiben außen vor. Microsoft verspricht ca. alle 8 Wochen eine Aktualisierte Version der Platform Preview zur Verfügung zu stellen, die aktuelle Version enthält nämlich noch nicht alle Features der finalen Version.

Warum dann der Hype über diese Preview und den IE9 im Allgemeinen? Nun, wahrscheinlich wird der Internet Explorer 9 wieder der meist genutzte Browser (bei den Nicht-Nerds auf jeden Fall). Dadurch werden jetzt die Features festgelegt, auf die man sich in den nächsten 3 - 4 Jahren im Webbereich beschränken muss, da der IE in der Regel der beschränkende Faktor in dem kleinsten gemeinsame Nenner der Browser-Features ist.

Was bietet die aktuelle Internet Explorer 9 Platform Preview? Die auffälligste Neuerung dürfte die Darstellung des Textes sein. Dies wurde bei den vorherigen Versionen durch die GDI übernommen, nun setzt Microsoft auf Sub-Pixel-Rendering per DirectWrite/Direct2D. Vor allem bei Animationen der Schriftgröße sieht man den Effekt sehr deutlich: Mit dem IE lässt sich Text deutlich smoother transformieren als in anderen Browsern. Nebenbei: Firefox arbeitet bereits am gleichen Feature, vermutlich werden die anderen Browserhersteller ebenfalls nachziehen.

Die CSS3-Unterstützung wurde ebenfalls etwas erweitert. Endlich wird border-radius und rgba unterstützt. Ebenso wurden einige weitere CSS3-Selektoren hinzugefügt. Eine partielle Unterstützung von SVG ist ebenfalls in der Preview enthalten, vielleicht kann das SVG-Format nun mit IE-Support doch noch einen Siegeszug feiern?

Ansonsten Unterstützt der IE9 nun XHTML und hat eine schnellere Javascript-Engine verpasst bekommen. Diese liegt im Sunspider-Test sogar noch vor Firefox, jedoch hinter Opera, Chrome und Safari.
Was ich in der Preview wirklich vermisst habe ist der neue HTML5 -Tag <video>. Auf der MIX wurde bereits eine Preview gezeigt in der dieses Tag enthalten war. Leider wird wohl nur ein kommerzieller Codec unterstützt, so dass sich der Tag in der Praxis nicht richtig nutzen lässt, da z.B. Firefox nur einen freien Codec integrieren wird.

Dann fehlt in dieser Beta eines der wichtigsten Features von HTML5 überhaupt: Der Canvas-Tag! Ich hoffe Microsoft wird dieses Feature noch bis zur finalen Version integrieren. Möglicherweise wird er aber auch bewusst weggelassen, schließlich steht es in direkter Konkurrenz zum hauseigenen Rohrkrepierer Silverlight.


Mittwoch, 10. März 2010

In 3 Schritten den Monitor richtig kalibrieren

Gerade beim Arbeiten mit Grafik- und Videodateien muss die Farbwiedergabe auf dem Monitor reproduzierbar sein. In der Regel ist sie das nicht, da jeder Monitor die Farben verschieden anzeigt. Was auf einem Monitor wie ein sattes blau aussieht ist auf einem anderen eher ein grau-blau. Insbesondere wenn man mehrere Monitore verwendet ist eine Kalibrierung unerlässlich.

Um das Display jetzt zu kalibrieren gibt es spezielle Geräte (halbwegs brauchbare Geräte fangen bei 300 € an). Um das ganze etwas kostengünstiger zu erledigen kann man unter Windows auch das Programm Calibrize verwenden, welches unter http://www.calibrize.com/ kostenlos heruntergeladen werden kann.

Nach dem Installieren muss man nun die folgenden drei Schritte durchführen:

1. Schritt: Helligkeit und Kontrast einstellen


Im ersten Schritt muss man im OSD des Monitors die Helligkeit und den Kontrast so einstellen, dass im schwarzen Bereich der mittlere graue Kreis gerade noch erkennbar ist. Im weißen Bereich muss ebenfalls ein etwas dunklerer Kreis gerade noch erkennbar sein.
Am Besten setzt man zuerst alle Monitoreinstellungen auf Standard zurück und deaktiviert Features wie automatische Helligkeit, Color-Boost etc.

2. Schritt: Farben einstellen



Jetzt kann man die Monitoreinstellungen verlassen und im Programm mit den drei Schiebereglern die Farben einstellen. Dabei ist in jedem der drei Farbbereiche wieder ein Kreis enthalten. Dieser muss mit dem Regler so eingestellt werden, dass man keinen Unterschied zur umgebenden Farbe mehr erkennen kann.
Am einfachsten nimmt man dazu mindestens 1m Abstand zum Monitor ein und drückt die Augen leicht zusammen bzw. blinzelt etwas.

3. Schritt: Farbprofil speichern


Im letzten Schritt werden die Einstellungen als Farbprofil gespeichert und in Windows hinterlegt, so dass diese von nun an beim Start automatisch geladen werden.

Man sollte die Kalibrierung übrigens von Zeit zu Zeit wiederholen, da sich jeder Monitor durch die Umgebungseinflüsse mit der Zeit wieder etwas verstellt.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Bill Borrow: Wenn man ausgeliehene Dinge zurück will

Wie viele Bücher, CDs, USB-Sticks, Schlüssel und weitere Dinge haben wir schon ausgeliehen und nie wieder gesehen? Bei den meisten Sachen vergisst man auch irgendwann an wen man sie eigentlich verliehen hat.

Hier soll Bill Borrow Abhilfe schaffen! Einfach die ausgeliehen Dinge kurz eintragen und nach einer bestimmten Ablaufzeit wird man daran erinnert seine Sachen zurückzufordern. Außerdem behält man so den Überblick wem was ausgeliehen wurde (z.B. als einfache Schlüsselverwaltung oder andere Leihgegenstände)

Durch sogenannte #hashtags können auch Kategorien vergeben werden um die Übersichtlichkeit bei vielen Einträgen zu verbessern. Einfach mal ausprobieren unter http://bill-borrow.de.


Dienstag, 8. Dezember 2009

Google Wave Invites zu vergeben

Ich habe 15 Invites für Google Wave zu vergeben. Einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen und ich schicke euch die Einladung.

The Smashing Book - Erster Eindruck

Gestern ist mein Exemplar von "The Smashing Book" angekommen. Nach langen Verzögerungen (bestellt hatte ich bereits im August) war ich sehr gespannt auf das Buch. Meine bisherigen Eindrücke möchte ich hier vorstellen:

Das Buch behandelt Themen aus den Bereichen User Interface, Usability, Marketing, Design und Typographie und ist, wie auch das Online-Magazin, in Englisch verfasst. Es kommt im Format wohl DIN A5 am nächsten und ist mit einem passenden und ansprechendem Softcover versehen. Die Klebebindung ist bei meinem Exemplar sehr stark und erfordert ein festes Aufklappen um den Text lesen zu können.

Das Layout des Inhalts ist schlicht und sehr ansprechend. An vielen Stellen wurden Screenshots oder Grafiken eingefügt, auch wenn die Reihenfolge der Grafiken gelegentlich etwas durcheinander gekommen zu scheint. Einzig die Darstellung von Code finde ich nicht gelungen. Im Gegensatz zum restlichen Text ist das Layout von CSS-Code-Beispielen etwas lieblos. So erscheint es als ob nach jeder Zeile eine Leerzeile eingefügt wurde.

Inhaltlich ist das Werk sehr zu empfehlen, obwohl hin und wieder kleinere Ungereimtheiten auffallen (so wird z.B. im Vorwort auf die Liste der Autoren auf der linken Seite verwiesen, die linke Seite ist jedoch leer).
In 10 Essays gehen die verschiedenen Autoren auf die folgenden Themen ein, die unter anderem von der Community vorgeschlagen wurden:
  • User Interface Design in modernen Webanwendungen
  • Die Kunst und Wissenschaft von CSS-Layouts
  • Typographie: Regeln, Richtlinien und häufige Fehler
  • Usability Prinzipien für moderne Webseiten
  • Der ultimative Leitfaden zur Verwendung von fantastischen Farben 
  • Optimierung von Webseiten
  • Designed zum Verkaufen - Erhöhung der Konversionsrate
  • Wie eine Seite in eine bemerkenswerte Marke verwandelt wird
  • Lernen von Experten - Interviews und Einblicke
  • Hinter dem Vorhang: Die Smashing Magazin Story
Die einzelnen Essays sind voneinander unabhängig und in sich schlüssig verfasst. Wer sich für das Thema interessiert und auf dem aktuellen Stand ist sollte keine Wunder erwarten - es werden keine neue und bis dahin ungelüfteten Geheimnisse veröffentlicht. Aber das Buch fasst den modernen Entwicklungsstil in den genannten Bereichen gut zusammen und gibt sehr gute Hinweise wie man das Ein oder Andere noch verbessern kann.

Etwas mehr Feinabstimmung der Essays aufeinander wäre schön gewesen, so wird im Kapitel zur Typographie von einer optimalen Zeilenlänge im Bereich von 45 bis 75 Zeichen gesprochen, im Kapitel zuvor nennen die Autoren 47 bis 86 Zeichen. Das sind jedoch nur Kleinigkeiten die den Inhalt nicht weniger interessant machen.

Zusammenfassend kann ich also trotz der kleinen Unschönheiten wie zu starker Bindung, lieblose Code-Darstellung und kleineren Ungereimtheiten absolut eine Kaufempfehlung aussprechen. Für Fans des Smashing Magazine natürlich erst recht.